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Posts mit dem Label "pseudo-historisch" werden angezeigt.

ichbinsophiescholl

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  von Martha-Lotta Körber und Martin Platte // ichbinsophiescholl erzählt in rund 400 Videos und Bild-Beiträgen eine an die Plattform-Konventionen von Instagram angepasste Version der letzten zehn Monate im Leben von Sophie Scholl, der wohl bekanntesten Widerständlerin während der Zeit des deutschen Nationalsozialismus. Am 4. Mai 2021 startete die im weitesten Sinne pseudo-authentische Webserie (anlässlich des 100. Geburtstages von Sophie Scholl) und endete mit der Verhaftung in einer Instagram-Story vom 18. Februar 2022, auf die noch einige Posts mit Texttafeln und historischen Fotografien zur Verurteilung und Hinrichtung der Weißen-Rose-Mitglieder folgten. Abgeschlossen wurde die Serie durch einen Abspann mit Credits in einer Story vom 26. Februar 2022. Das großangelegte Webserien-Projekt wurde vom SWR und BR gemeinsam mit den Produktionsstudios Sommerhaus und VICE realisiert. Handlung und narrative Struktur Die Webserie umspannt die letzten zehn Monate bzw. 42 Wochen im ...

eva.stories

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von Martha-Lotta Körber //  Eva.Stories basiert auf dem Tagebuch der ungarischen Jüdin Éva Heyman, das diese kurz vor ihrer Deportation im Juni 1944 einem Nachbarn überließ und das heute als Zeitzeugenbericht erhalten und publiziert ist (, wenngleich die Echtheit des Artefakts mitunter angezweifelt wurde). Die zunächst auf Instagram veröffentlichte Webserie transformiert das Format ,Tagebuch‘ nun in ,Stories‘. Dabei wird nahegelegt, dass die Geschichte so hätte überliefert sein können, wenn das junge Mädchen ein Smartphone besessen hätte („ What If A Girl In The Holocaust Had Instagram ?“).  Éva feiert ihren 13. Geburtstag im Ungarn des Jahres 1944. Weite Teile Europas sind bereits durch die Nazis besetzt, und an diesem Tag – dem 15. Februar – hält der für sie vormals abstrakt erscheinende Krieg auch in ihr Leben Einzug. Sie verbringt den Tag zunächst Eis essend, Schallplatten hörend und tanzend mit ihrer besten Freundin Annie und ihrer Cousine Martha, bevor letztere ...

Throwback 89

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von Martha-Lotta Körber //  Rostock, Herbst 1989: Die 17-jährige Nora Sommerfeld steht kurz vor ihrem Abitur und hofft, anschließend im DDR-Universitätssystem studieren zu dürfen, um irgendwann mal Meeresbiologin zu werden. Seit Kurzem hat sie einen festen Freund, Falk, der in einer Deutsch-Punkband spielt und als ‚Arbeitsscheuer‘ von seinen Eltern vor die Tür gesetzt wurde, was ihr große Sorgen bereitet. Noras beste Freundin Johanna ist mit ihrer Familie in den Sommerferien nach Ungarn geflohen, sodass sie nun niemanden mehr zum Reden hat und sich anderweitig mitteilen muss: (paradoxerweise) über Instagram-Stories. Ästhetik und narrative Struktur Throwback 89 besteht aus fiktiven Instagram-Stories , die im Smartphone-typischen 9:16-Format erzählt werden. Vom 19.10.2019 bis zum 09.11.2019 wurde auf dem Instagram-Kanal der Tagesschau täglich eine Story oder ein aus mehreren Stories bestehender Kurzclip veröffentlicht. Diese spielen exakt 30 Jahre zuvor, also in den...